Politischer Herbst: Herbert Nowohradsky bei der ÖVP-Gänserndorf

Herbert Nowohradsky mit Stadträtinnen und Gemeinderätinnen aus Gänserndorf

1. Reihe v.l.n.r.: Stadträtin Christine Beck, Gemeinderätin Margit Wilmsen, 2. Präsident des Niederösterreichischen Landtages Herbert Nowohradsky, Gemeinderätin Renate Stiglitz, Stadtrat Rene Lobner

Der 2. Präsident des Niederösterreichischen Landtages Herbert Nowohradsky sprach am 18. November 2009, im Rahmen der Aktion „Politischer Herbst“ der ÖVP-Gänserndorf, über seine Tätigkeit im Niederösterreichischen Landtag und diskutierte anschließend mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Nowohradsky beschrieb den Anwesenden in sehr anschaulicher und zeitweise humoristischer Art seinen politischen Werdegang. Er gab dabei auch einen Einblick in die Tätigkeit der Landesregierung und des Landtages.

 

Im Anschluss an seinen Vortrag diskutierte Nowohradsky mit den Bürgerinnen und Bürgern.

 

Besondere Verärgerung erregte bei den Anwesenden die Zugverspätungen, Fahrplanänderungen und eingestellten Zugverbindungen. „Fast jeder Pendler hat seine Arbeitszeit mit den Zugverbindungen in Übereinstimmung gebracht“, sagte Nowohradsky. „Wenn jetzt Züge ausfallen oder es zu gravierenden Fahrplanänderungen kommt, dann bedeutet das eine Einschränkung der Lebensqualität. Es kann dazu führen, dass man abends um eine Stunde später nach Hause kommt und in der Früh zeitiger aufstehen muss.“ Der 2. Landtagspräsident hielt fest, dass das Land Niederösterreich den Nahverkehr jährlich mit rund 60 Millionen Euro unterstützt. Davon erhalten die ÖBB 18 Millionen Euro. Aufgrund der massiven Beschwerden hat Landeshauptmann Erwin Pröll Verhandlungen mit den ÖBB angeordnet, die bis Jahresende Verbesserungen bringen sollen. Der Landeshauptmann will unter anderem auch geklärt haben, warum ein Bahnkilometer bis zu fünfmal so teuer ist wie ein Buskilometer. Erst dann soll es mehr Geld für die ÖBB geben.

 

Einen weiteren Schwerpunkt bildete das Thema „Sicherheit“. Die Bürgerinnen und Bürger waren vor allem an der Fortsetzung des Assistenzeinsatzes des Österreichischen Bundesheeres interessiert. „Die Polizistinnen und Polizisten in Gänserndorf leisten hervorragende Arbeit“, sagte der darauf angesprochene 2. Landtagspräsident. „Sie können aber leider nicht überall gleichzeitig sein. Die Soldaten des Bundesheers haben sich als sogenannte ‚Augen und Ohren’ der Polizei bestens bewährt. Außerdem schrecken sie durch ihre Anwesenheit Straftäter ab.“ Nowohradsky sagte, dass er davon ausgehe, dass der Assistenzeinsatz verlängert wird, denn auch Landeshauptmann Erwin Pröll setzt sich dafür ein. Er erklärte, dass seines Wissens nach derzeit auch ein Rückgang bei den Einbrüchen feststellbar ist. Nowohradsky appellierte an die Anwesenden auch selbst etwas für die Sicherheit ihres Eigentums zu unternehmen. „Lassen Sie zum Beispiel ihre Eingangs- oder Autotüre nicht unversperrt und haben Sie keine Scheu die Polizei zu verständigen, wenn sie eine verdächtige Beobachtung machen.“

 

Eines der weiteren Themen des Abends war die Integration und die mangelnden Sprachkenntnisse von ausländischen Zuwanderern in Gänserndorf. Hier verwies Stadtrat Rene Lobner die Anwesenden auf die Veranstaltung „Integration Fluch oder Chance“, die von der ÖVP-Gänserndorf am Montag, den 30. November 2009, um 19:00 Uhr, Alter Hauptschul-Turnsaal, im Rahmen der Aktion „Politischer Herbst“ durchgeführt wird. Der Integrationsleiter des Landes Niederösterreich wird für Diskussionen zur Verfügung stehen.