Junge-ÖVP fordert „Junges Wohnen“ für Gänserndorf

(v.l.n.r.): Dir. Walter Mayr, Beate Diem, LAbg. STR Rene Lobner

Leistbare Wohnmöglichkeiten für die Gänserndorfer Jugend dringend erforderlich

Beate Diem von der Jungen-ÖVP fordert leistbare Wohnmöglichkeiten für die Gänserndorf Jugend: „Raus aus dem Hotel Mama, rein in die erste eigene Wohnung. Das funktioniert nur mit mehr Förderung für Junge, weniger Einmalkosten und Wohnungen, die wir Jugendlichen uns wirklich leisten können.“

Diem weist darauf hin, dass das Ausziehen aus der elterlichen Wohnung ein wichtiger, erster Schritt in ein eigenständiges Leben ist. „Das muss man sich aber auch leisten können. Daher ist die erste Wohnung sehr häufig nicht die Wohnung fürs Leben.“

VP-Landtagsabgeordneter und Stadtrat Rene Lobner, der Diem und die Junge-ÖVP bei diesem Anliegen unterstützt, verweist auf die neue Förderschiene des Landes Niederösterreich „Junges Wohnen“. „Das Land unterstützt mit dieser neuen Förderschiene junge Menschen bei der Erfüllung des Traumes von der ersten eigenen Wohnung“, sagt Lobner. „Wohnen ist zwar zentraler Bestandteil unseres Lebens, darf aber nicht der finanziell belastendste Teil sein. Daher unterstützen wir seitens des Landes Niederösterreich junge Menschen bei der Anschaffung ihrer ersten Wohnung.“

René Lobner organisierte daher kurzerhand einen Gesprächstermin mit Dir. Walter Mayr von der ARGE Wohnen Niederösterreich, der Diem das Projekt „Junges Wohnen“ vorstellte.

Was bedeutet „Junges Wohnen“?

Gemeinnützige Bauvereinigungen errichten Wohnungen, die maximal 55m2 groß sind und nur in Miete vergeben werden. Die Altersbeschränkung für Mieterinnen und Mieter liegt bei 35 Jahren. Um dieses Vorhaben kostengünstig umsetzen zu können, muss auch die jeweilige Gemeinde ihren Teil dazu beitragen und ein entsprechendes Baurechtsgrundstück bereitstellen. Wenn alle Kriterien erfüllt sind, können 20% mehr Wohnbauförderung beansprucht werden.

„Gänserndorf ist in den vergangenen Jahren extrem schnell gewachsen, zu schnell für den Geschmack vieler Bürger“, sagt Beate Diem. „Wir brauchen deshalb in erster Linie keinen weiteren Zuzug, sondern leistbare Wohnmöglichkeiten für die Gänserndorfer Jugend. Deshalb fordere ich die Gemeinde auf, in Sachen ‚Junges Wohnen‘ in Gänserndorf endlich aktiv zu werden.“